Tödlicher Arbeitsunfall beim Beladen eines Autozuges (28. Mai 2019, Cuxhaven)

Ein 20-jähriger Mann ist bei einem Arbeit­sun­fall auf dem Gelände eines Auto-Ter­mi­nals in Cux­haven getötet wor­den. Der Arbeit­er sei beim Beladen eines Autozuges zwis­chen die Lade­flächen des Wag­gons ger­at­en. Die obere Lade­fläche habe sich aus derzeit unbekan­nten Grün­den plöt­zlich gesenkt. Der Mann ver­starb noch an der Unfallstelle.

Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Toedlicher-Arbeitsunfall-beim-Beladen-von-Autozug,aktuelloldenburg2514.html

27.05.2019: Abrutschen an Zementrutsche bei Reinigung, Rudisleben

In einem Kieswerk in Rud­isleben ereignete sich ein schw­er­er Arbeit­sun­fall, bei dem ein 47-jähriger männlich­er Mitar­beit­er erhe­bliche Ver­let­zun­gen erlitt. Der Vor­fall geschah während Reini­gungsar­beit­en an einem Beton­mis­ch­er. Der Mann stieg auf eine Zemen­trutsche, rutschte dort ab und zog sich an einem Hak­en im unteren Bere­ich der Rutsche schwere Ver­let­zun­gen zu. Das genaue Datum und die Uhrzeit des Unfalls sind dem vor­liegen­den Text nicht zu entnehmen.

Nach dem Unfall set­zte sich der ver­let­zte Mitar­beit­er in sein Fahrzeug und fuhr in seinen rund zwölf Kilo­me­ter ent­fer­n­ten Heima­tort. Während dieser Fahrt wurde er von anderen Verkehrsteil­nehmern beobachtet, wie er in Schlangen­lin­ien fuhr. Eine spätere Unter­suchung ergab, dass der Mann unter Alko­hole­in­fluss stand. Die erlit­te­nen Ver­let­zun­gen erwiesen sich als so gravierend, dass eine umge­hende medi­zinis­che Ver­sorgung erforder­lich war und der Betrof­fene mit­tels Ret­tung­shub­schrauber in ein Kranken­haus geflo­gen wer­den musste. Als unmit­tel­bare Ursache des Unfalls wird das Abrutschen von der Zemen­trutsche während der Reini­gungsar­beit­en genannt.

Quelle

Tödlich erdrückt von Metallbandrolle (21. Mai 2019, Penzberg)

Ein 63-jähriger Arbeit­er ist während sein­er Nachtschicht in Penzberg von ein­er ton­nen­schw­eren Met­all­ban­drolle erdrückt wor­den. Der Mann arbeit­ete alleine in der Halle des Betriebs für Antrieb­stech­nik, als eine Met­all­ban­drolle beim Trans­port kippte und ihn ein­klemmte. Der tödlich ver­let­zte Arbeit­er wurde später von einem Kol­le­gen gefunden.

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/bayern/penzberg-toedlicher-arbeitsunfall‑1.4458343

24.05.2019 Sturz von Arbeitsplattform auf Gabelstapler, Hörlkofen

In Hör­lkofen ereignete sich ein Arbeit­sun­fall, bei dem ein 63-jähriger Mitar­beit­er eines met­al­lver­ar­bei­t­en­den Betriebs mit­telschwere Ver­let­zun­gen erlitt. Der Vor­fall geschah, als der Mann Reparat­u­rar­beit­en an ein­er defek­ten Laufkatze eines Werk­stat­tkranes durch­führte. Hier­für ließ er sich in ein­er Git­ter­box, die auf einem Gabel­sta­pler platziert war, in die Höhe heben. Während der Arbeit­en kippte die Git­ter­box, wodurch der Arbeit­er aus ein­er Höhe von etwa drei Metern auf den Werk­stat­t­bo­den stürzte. Die nach­fol­gend her­ab­fal­l­ende Git­ter­box traf den Mann zusät­zlich am Rück­en. Nach dem Unfall wurde der Ver­let­zte umge­hend in ein Klinikum gebracht. Das genaue Datum und die Uhrzeit des Vor­falls sind dem vor­liegen­den Bericht nicht zu ent­nehmen. Die Ursache des Unfalls wird im Kip­pen der Git­ter­box gese­hen, die als pro­vi­sorische Hebevor­rich­tung diente.

Quelle

14.05.2019 Kollision Brückenkran/Arbeitsbühne, Sturz aus Höhe Paderborn

Ein schw­er­er Arbeit­sun­fall ereignete sich in ein­er Lager­halle eines Unternehmens in Pader­born, bei dem ein 44-jähriger männlich­er Arbeit­er von ein­er Arbeits­bühne stürzte und schw­er­ste Ver­let­zun­gen erlitt. Das genaue Datum und die Uhrzeit des Vor­falls wur­den nicht bekan­nt gegeben.

Nach bish­eri­gen Erken­nt­nis­sen bedi­ente ein Mitar­beit­er einen Brück­enkran mit­tels ein­er Fernbe­di­enung. Dieser Kran bewegte sich auf Lauf­schienen an der Hal­len­decke vom Außen­bere­ich in den Innen­bere­ich der Lager­halle. Während dieses Vor­gangs kol­li­dierte der Kran mit ein­er Arbeits­bühne, die sich zu diesem Zeit­punkt auf ein­er Höhe von etwa neun Metern befand. Die Arbeits­bühne kippte infolge der Kol­li­sion um, woraufhin der sich darauf befind­liche Arbeit­er aus dem Arbeit­sko­rb stürzte. Er zog sich dabei schw­er­ste Ver­let­zun­gen zu. Die unmit­tel­bare Ursache des Unfalls war die Kol­li­sion des Brück­enkrans mit der Arbeitsbühne.

Quelle

Tödlicher Unfall beim Absturz durch das Dach einer Kokerei (8. Mai 2019, Duisburg)

Ein 59-jähriger Arbeit­er ist in ein­er Duis­burg­er Kok­erei gestor­ben. Der Mann war in einen Wag­gon voll heißem Koks gefallen.

Der Mann war bei ein­er Fremd­fir­ma angestellt und für Reini­gungsar­beit­en auf das Dach der Kok­erei gestiegen. Von dort war der Mann durch ein Ober­licht rund drei Meter tief auf mehrere Förder­bän­der gestürzt und geri­et so in einen Wag­gon mit heißem Koks.

Ob der Mann durch den Sturz oder im Wag­gon starb, ist noch nicht geklärt.

In den Quellen wird ein Zusam­men­hang mit einem Arbeits­gerüst berichtet, aber weit­ere Details sind nicht bekannt.

Quellen:

Arbeiter wird von Palette getroffen und getötet (2. Mai 2019, Göttingen)

In einem Göt­tinger Holz­großhan­del wurde ein Mitar­beit­er von ein­er herun­ter­fal­l­en­den Palette getrof­fen und tödlich verletzt.

Nach bish­eri­gen Erken­nt­nis­sen wurde der Mitar­beit­er während von ihm aus­ge­führter Abladear­beit­en aus bis­lang noch ungek­lärter Ursache von ein­er mit Hol­zlat­ten belade­nen Palette getrof­fen und so schw­er ver­let­zt, dass er wenig später in ein­er Klinik verstarb. 

Quelle: https://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Goettingen/Toedlicher-Arbeitsunfall