12.06.2019 Tödlicher Unfall durch herabfallende Last, Bremerhaven

In ein­er Werft in Bre­mer­haven ereignete sich ein schw­er­er Arbeit­sun­fall, bei dem ein Mitar­beit­er tödlich verunglück­te und ein weit­er­er schw­er ver­let­zt wurde. Der Vor­fall geschah während der Demon­tage eines Krans, die von ein­er exter­nen Fir­ma durchge­führt wurde. Ein bere­its abge­bautes Bauteil sollte mit einem weit­eren Kran ver­set­zt wer­den, als sich plöt­zlich ein Kran­teil von dessen Hak­en löste. Die her­ab­fal­l­ende Stahlkon­struk­tion traf zwei Mitar­beit­er der Fremd­fir­ma. Ein 38 Jahre alter Arbeit­er erlitt dabei tödliche Ver­let­zun­gen. Sein Kol­lege wurde mit schw­eren Bein­ver­let­zun­gen in ein Kranken­haus ein­geliefert. Das genaue Datum und die Uhrzeit des Unfalls sind im vor­liegen­den Text nicht genan­nt. Als unmit­tel­bare Ursache wird das plöt­zliche Lösen eines Kran­teils vom Hak­en während des Ver­set­zvor­gangs beschrieben.

Quelle
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Rückbau am Kernkraftwerk Isar: Herabfallendes Teil erschlägt Arbeiter tödlich (6. Juni 2019, Wörth)

Kernkraftwerk Isar (KKI)

 

Bei einem Arbeit­sun­fall im Kernkraftwerk Isar 1 bei Wörth an der Isar ist ein Mann ums Leben gekommen.

Der Unfall geschah im Rah­men der Rück­bauar­beit­en des Kernkraftwerks. Der Mitar­beit­er gehörte einem Dien­stleis­terun­ternehmen an, welch­es Demon­tagear­beit­en an einem großen Behäl­ter durch­führen sollte (Update 09.06.2019:  es han­delte sich um einen so genan­nten Wasserabscheider-Zwischenüberhitzer).

Der Mitar­beit­er wurde dabei von einem her­ab­fal­l­en­den Teil eingek­lemmt und tödlich ver­let­zt. Der Unfall passierte im soge­nan­nten Kon­troll­bere­ich, in dem strenge Strahlen­schutz­maß­nah­men gel­ten. Ret­tungskräfte wur­den vom Betreiber mit Strahlen­schutzanzü­gen und Dosime­tern zur Mes­sung der Strahlen­do­sis ausgestattet.

Zu ein­er Freiset­zung oder Kon­t­a­m­i­na­tion mit radioak­tiv­en Stof­fen kam es durch den Unfall nicht.

Hintergrund

Das Kernkraftwerk Isar 1 (KKI) war von 1979 bis 2011 in Betrieb und wird derzeit demon­tiert. Auch der Prozess zur Abschal­tung des Kernkraftwerkes Isar 2 wird bere­its vorbereitet.

Quellen:

03.06.2019: Absturz bei Kranrückbau mit Todesfolge, Saarbrücken

Bei Demon­tagear­beit­en an einem Baustel­lenkran ereignete sich ein schw­er­er Arbeit­sun­fall, bei dem zwei Arbeit­er in etwa 18 Metern Höhe verunglück­ten. Ein­er der Män­ner wurde aus dieser Höhe zu Boden geschleud­ert. Trotz sofor­tiger Rean­i­ma­tionsver­suche am Unfal­lort erlag er später im Kranken­haus seinen schw­eren Ver­let­zun­gen. Die zweite betrof­fene Per­son erlitt eben­falls schwere Ver­let­zun­gen und kon­nte von der Feuer­wehr von einem Kran­podest gerettet wer­den. Der Unfall ereignete sich an einem Baustel­lenkran eines Unternehmens. Ein genaues Datum oder eine Uhrzeit des Vor­falls sind nicht bekan­nt. Die Iden­tität der betrof­fe­nen Arbeit­er, abge­se­hen davon, dass es sich um zwei Män­ner han­delte, die Demon­tagear­beit­en durch­führten, sowie ihr Alter, wur­den nicht mit­geteilt. Die genaue Unfal­lur­sache und der Her­gang sind laut Polizeiangaben derzeit noch unklar und Gegen­stand weit­er­er Ermittlungen.

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