16.12.2025: Gestürzt bei Dacharbeiten, Höxter

Am Fre­itag, den 12. Dezem­ber, ereignete sich gegen 13.15 Uhr im Gewer­bege­bi­et “Zur Lüre” in Höx­ter ein tödlich­er Arbeit­sun­fall. Ein 44-jähriger Mitar­beit­er eines Dachdeckerun­ternehmens war mit Dachar­beit­en beschäftigt, als er durch eine Dachfläche brach und aus ein­er Höhe von rund sechs Metern zu Boden stürzte. Der Mann zog sich bei dem Sturz lebens­ge­fährliche Ver­let­zun­gen zu und wurde umge­hend mit einem Ret­tung­shub­schrauber in ein Kranken­haus geflo­gen. Dort erlag er wenig später seinen schw­eren Ver­let­zun­gen. Zur detail­lierten Ermit­tlung des Unfall­her­gangs wurde das Amt für Arbeitss­chutz hinzugezogen.

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17.09.2025 Verletzung durch Trapezblech bei Dacharbeiten Dettenhausen

Am Mittwochnach­mit­tag, gegen 14:15 Uhr, ereignete sich auf einem Betrieb­s­gelände in der Brück­en­straße in Det­ten­hausen () ein Arbeit­sun­fall. Ein 54-jähriger Arbeit­er, der mit Dachar­beit­en beschäftigt war, wurde dabei ver­let­zt. Der Unfall ereignete sich, als ein Trapezblech in Rich­tung des Mannes rutschte. Der Arbeit­er erlitt Ver­let­zun­gen am Bein; das genaue Aus­maß ist derzeit noch unbekan­nt. Er wurde umge­hend vom Ret­tungs­di­enst ver­sorgt und zur weit­eren medi­zinis­chen Behand­lung in eine Klinik gebracht. Die Ermit­tlun­gen zum genauen Unfall­her­gang wur­den vom Arbeits­bere­ich Gewerbe und Umwelt des Polizeiprä­sid­i­ums Reut­lin­gen aufgenommen.

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12.05.2025: Gestürzt bei Dacharbeiten von Aufzug, Übach-Palenberg

Am Dien­sta­gnach­mit­tag, dem 13. Mai 2025, ereignete sich in Übach-Palen­berg-Holthausen, in der Werk­straße, ein schw­er­er Arbeit­sun­fall. Ein 59-jähriger Mann stürzte gegen 14.40 Uhr während der Aus­führung von Dachar­beit­en aus bis­lang ungek­lärter Ursache von einem mobilen Aufzug etwa acht Meter in die Tiefe. Der Arbeit­er zog sich dabei lebens­ge­fährliche Ver­let­zun­gen zu und wurde umge­hend zur weit­eren Behand­lung in eine Klinik ein­geliefert. Das Amt für Arbeitss­chutz hat die Ermit­tlun­gen zur Klärung der genauen Unfal­lur­sache aufgenommen.

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29-Jähriger erleidet schweren Stromschlag bei Dacharbeiten

Ein schw­er­er Betrieb­sun­fall ereignete sich am Fre­itag, 27.09.2024, gegen 07.45 Uhr auf ein­er Baustelle in Straub­ing. Bei Dachar­beit­en erlitt ein 29-jähriger einen Strom­schlag von ein­er Stark­strom­leitung. Er musste schw­er­stver­let­zt in eine Klinik ein­geliefert wer­den und befind­et sich weit­er­hin in ärztlich­er Behand­lung. Die Krim­i­nalpolizei­in­spek­tion Straub­ing hat unter Ein­bindung der Beruf­sgenossen­schaft die Ermit­tlun­gen zur Unfal­lur­sache übernommen.

Quelle: https://polizei.news/2024/09/30/arbeitsunfall-29-jaehriger-erleidet-schweren-stromschlag-bei-dacharbeiten/

#baustelle #dachar­beit­en #strom­schlag #arbeit­sun­fall

14.10.2023: Tödlicher Unfall: Hubarbeitsbühne kippt um, Günne/Möhnesee

Am Sam­stag­mit­tag gegen 13 Uhr ereignete sich in Günne/Möhnesee im Kreis Soest ein tödlich­er Arbeit­sun­fall, bei dem zwei Män­ner ums Leben kamen und eine weit­ere Per­son schw­er ver­let­zt wurde. Die Män­ner waren mit Sanierungsar­beit­en an einem Pri­vathaus beschäftigt und nutzten hier­für eine Hubar­beits­bühne. Während der Arbeit­en kippte die Mas­chine aus bis­lang ungek­lärter Ursache plöt­zlich um. Die bei­den Arbeit­er erlit­ten dabei lebens­ge­fährliche Ver­let­zun­gen. Trotz sofort ein­geleit­eter Rean­i­ma­tion­s­maß­nah­men ver­star­ben bei­de Män­ner noch an der Unfall­stelle. Eine dritte am Pro­jekt beteiligte Per­son wurde schw­er ver­let­zt und zur medi­zinis­chen Ver­sorgung in ein Kranken­haus gebracht. Die Staat­san­waltschaft Arns­berg hat Ermit­tlun­gen aufgenom­men und prüft den Ver­dacht der fahrläs­si­gen Tötung. Es ste­ht im Raum, dass die Hubar­beits­bühne möglicher­weise nicht aus­re­ichend gegen das Umstürzen gesichert war.

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Dachdecker stürzt durch Lücke im Dach und stirbt (18. Juni 2019, Rödersheim-Gronau)

Ein 52-jähriger Dachdeck­er stürzte auf ein­er Baustelle in Röder­sheim-Gronau durch eine Lücke im Dach. Der Mitar­beit­er ein­er Dachdeck­er­fir­ma fiel etwa fünf Meter tief. Dabei ver­let­zte er sich schw­er. Er kon­nte zunächst rea­n­imiert wer­den, ver­starb jedoch im Krankenhaus.

Hintergrund

Absturzun­fälle gehören lei­der zu den Unfällen, die beson­ders schadenss­chw­er sind. Mehr als ein Vier­tel der aktuell erfassten tödlichen Arbeit­sun­fälle sind Absturzun­fälle. Beispiel­sweise stürzten rund ein Drit­tel der Verun­fall­ten — meist auf­grund fehlen­der Sicherungs­maß­nah­men — von Däch­ern oder brachen durch Lichtkup­peln. Die BAUA hat ein Merk­blatt her­aus­ge­bracht, dass einzelne Unfall­fak­toren und Unfal­lur­sachen auf­führt, deren Ken­nt­nis zur Reduzierung von Absturzun­fällen beitra­gen soll.

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04.06.2019: Eingequetscht bei Dachfensterarbeiten, Neuperlach

Am Dien­sta­gnach­mit­tag ereignete sich in Neu­per­lach, München, ein tödlich­er Arbeit­sun­fall auf dem sechs Meter hohen Flach­dach ein­er Kirche. Ein 21-jähriger Arbeit­er, der für ein Unternehmen tätig war, ver­starb an den Fol­gen schw­er­er Ver­let­zun­gen. Der Vor­fall ereignete sich, als der junge Mann sich in die Öff­nung eines geöffneten Dachober­lichts beugte, um ein im Innen­raum befind­lich­es Son­nen­rol­lo zu erre­ichen. Dabei schloss sich das hydraulisch angetriebene Dachfen­ster unver­mit­telt und klemmte den Arbeit­er auf Brusthöhe ein. Anwe­sende Kol­le­gen kon­nten das Fen­ster umge­hend wieder öff­nen und alarmierten die Ret­tungskräfte. Der schw­er ver­let­zte Mann wurde mit­tels ein­er Drehleit­er vom Dach gebor­gen und in den Schock­raum ein­er Münch­n­er Klinik gebracht. Trotz sofor­tiger medi­zinis­ch­er Ver­sorgung erlag er wenig später im Kranken­haus seinen schw­eren Ver­let­zun­gen. Die genaue Ursache für das plöt­zliche Schließen des Dachfen­sters ist Gegen­stand der laufend­en Unfal­lun­ter­suchung. Es wird geprüft, inwieweit eine automa­tis­che Schließ­funk­tion des Dachober­lichts, möglicher­weise durch Sen­soren aus­gelöst, zu dem tragis­chen Vor­fall beige­tra­gen haben könnte.

Quelle

Tödlicher Unfall beim Absturz durch das Dach einer Kokerei (8. Mai 2019, Duisburg)

Ein 59-jähriger Arbeit­er ist in ein­er Duis­burg­er Kok­erei gestor­ben. Der Mann war in einen Wag­gon voll heißem Koks gefallen.

Der Mann war bei ein­er Fremd­fir­ma angestellt und für Reini­gungsar­beit­en auf das Dach der Kok­erei gestiegen. Von dort war der Mann durch ein Ober­licht rund drei Meter tief auf mehrere Förder­bän­der gestürzt und geri­et so in einen Wag­gon mit heißem Koks.

Ob der Mann durch den Sturz oder im Wag­gon starb, ist noch nicht geklärt.

In den Quellen wird ein Zusam­men­hang mit einem Arbeits­gerüst berichtet, aber weit­ere Details sind nicht bekannt.

Quellen: