Tödlicher Arbeitsunfall auf Baustelle in der Hafencity (Hamburg, 30. Oktober 2023)

Am Mon­tagvor­mit­tag ereignete sich in der Ham­burg­er Hafenci­ty ein schw­er­er Unfall. Ein Baugerüst im acht­en Stock stürzte auf ein­er Baustelle für das Übersee­quarti­er in einen innen­liegen­den Fahrstuhlschacht, wodurch vier Men­schen ihr Leben ver­loren. Die Ein­satzkräfte ent­deck­ten zunächst drei Tote und einen lebens­ge­fährlich ver­let­zten Mann, später wurde ein weit­er­er Tot­er gefun­den. Die Bergung gestal­tete sich auf­grund der kom­plizierten Lage schwierig.

Rund 150 Ein­satzkräfte, darunter auch das Tech­nis­che Hil­f­swerk, waren vor Ort, wobei ihr eigenes Leben eben­falls gefährdet war. Die Baustelle wurde evakuiert, da nor­maler­weise rund 1.400 Men­schen dort arbeit­en, an diesem Tag jedoch auf­grund eines Brück­en­tags nur etwa 700.

Das Lan­deskrim­i­nalamt hat bere­its erste Ermit­tlun­gen zur Unfal­lur­sache aufgenom­men, allerd­ings ist es noch zu früh für eine Einschätzung.

Das Übersee­quarti­er ist eine der größten Baustellen in Ham­burg und umfasst Geschäfte, Gas­tronomie, Büros, ein Kreuz­fahrt­ter­mi­nal, einen unterirdis­chen Bus­bahn­hof, Hotels und Woh­nun­gen. Es han­delt sich um eine Investi­tion von mehr als ein­er Mil­liarde Euro durch das Immo­bilienun­ternehmen Unibail-Rodamco-Westfield.

Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Geruest-eingestuerzt-Vier-Tote-auf-Baustelle-in-Hamburg,arbeitsunfall168.html

Tödlicher Arbeitsunfall auf Betriebshof (Märkischer Kreis , 27. Oktober 2023)

Ein schw­er­wiegen­der Arbeit­sun­fall ereignete sich am Fre­itag, dem 27. Okto­ber, im Märkischen Kreis. Ein Mann wurde tödlich ver­let­zt, als eine Beton­mauer umstürzte. Dieses Ereig­nis fand am Vor­mit­tag auf einem Betrieb­shof in Halver, Krup­p­straße, statt. Laut dem Polizeis­prech­er Mar­cel Dilling kol­li­dierte während Arbeit­en auf dem Fir­men­gelände ein Bag­ger mit der Beton­mauer, die daraufhin ein­stürzte und einen 42-jähri­gen Arbeit­er aus Halver unter sich begrub. Die Ret­tungskräfte wur­den um 10.52 Uhr über den Vor­fall informiert, kon­nten jedoch nichts mehr für den Verunglück­ten tun. Die Polizei hat die Ermit­tlun­gen zum Unfall­her­gang aufgenom­men, und das Amt für Arbeitss­chutz wurde über das Unglück informiert, wie Dilling bestätigte.

Quelle: https://ausblick-am-hellweg.de/2023/10/27/toedlicher-arbeitsunfall-auf-betriebshof-im-maerkischen-kreis/

Lastenaufzug in Rohbau stürzt ab (Augsburg, 23. Oktober 2023)

Ein tödlich­er Arbeit­sun­fall hat sich in der Augs­burg­er Innen­stadt ereignet. Wie die Polizei am Dien­stag mit­teilt, passierte der Unfall am Mon­tag gegen 7 Uhr in einem Rohbau am Schmied­berg. Ein 46-jähriger Mann stürzte mit einem Las­te­naufzug ab und ver­let­zte sich dabei tödlich.

Quelle: https://www.aichacher-zeitung.de/toedlicher-arbeitsunfall-lastenaufzug-in-rohbau-am-schmiedberg-stuerzt-ab/cnt-id-ps-7b5ace70-5509–42a9-a84d-7496ac419ad0

Arbeiter von Stahlplatte getroffen und tödlich verletzt (Traunstein, 23. Oktober 2023)

Ein 33-jähriger Mann ver­lor sein Leben, nach­dem er im Siegs­dor­fer Ort­steil Bad Adel­holzen von ein­er schw­eren Stahlplat­te getrof­fen wurde. Der tragis­che Vor­fall ereignete sich am Mon­tag gegen 14:10 Uhr, während der Arbeit­er im Maschi­nen­raum Wartungsar­beit­en durchführte.

Ursprünglich frei schwebend an der Wand befes­tigt, löste sich aus bis­lang ungek­lärten Grün­den eine Met­allplat­te mit einem Gewicht von etwa 420 Kilo­gramm und stürzte zu Boden. Der 33-Jährige wurde im Kopf- und Oberkör­per­bere­ich schw­er ver­let­zt und ver­starb noch am Unfal­lort, bevor Ret­tungskräfte ein­greifen konnten.

Die örtliche Polizei, vertreten durch die Polizei­in­spek­tion Traun­stein und den Traun­stein­er Krim­i­nal­dauer­di­enst, über­nahm unverzüglich die Ermit­tlun­gen zum Unfallgeschehen. Die weit­eren Unter­suchun­gen wer­den vom Fachkom­mis­sari­at 1 der Krim­i­nalpolizei­in­spek­tion Traun­stein durchge­führt. Ein Gutachter wird hinzuge­zo­gen, um bei der Rekon­struk­tion des genauen Her­gangs des tragis­chen Unfalls zu helfen.

Quelle: https://www.tag24.de/nachrichten/regionales/nachrichten-bayern/unfall-im-siegsdorfer-ortsteil-bad-adelholzen-arbeiter-in-bayern-von-stahlplatte-getroffen-und-toedlich-verletzt-2991460

Arbeitsunfall bei BASF — Mitarbeiter erleidet Stromschlag (Ludwigshafen, 19. Oktober 2023)

Am Don­ner­sta­gnach­mit­tag wurde im Werk­steil Nord der BASF SE in Lud­wigshafen eine Per­son auf­grund eines Arbeit­sun­falls ins Kranken­haus ein­geliefert. Der Vor­fall betraf einen Mitar­beit­er ein­er exter­nen Fir­ma, der einen Strom­schlag erlitt und von ein­er Leit­er stürzte, wie von dem Chemiekonz­ern mit­geteilt wurde.

Die möglichen Ursachen für den Arbeit­sun­fall, kön­nten vielfältig sein. Im All­ge­meinen kön­nen fol­gende Fak­toren zu solchen Unfällen beitragen:

  1. Elek­trische Störun­gen oder Defek­te: Möglicher­weise lag ein elek­trisch­er Fehler vor, der zu einem Strom­schlag führte. Dies kön­nte durch man­gel­hafte Elek­troin­stal­la­tio­nen, beschädigte Kabel oder fehler­hafte Geräte verur­sacht wor­den sein.
  2. Nichtein­hal­tung von Sicher­heitsvorschriften: Der Unfall kön­nte auf man­gel­nde Ein­hal­tung von Sicher­heit­srichtlin­ien zurück­zuführen sein, sei es durch den Mitar­beit­er selb­st oder durch die Fir­ma, für die er arbeit­ete. Dies kön­nte das Tra­gen per­sön­lich­er Schutzaus­rüs­tung oder die richtige Nutzung von Leit­ern betreffen.
  3. Fehlende Schu­lung oder Aufk­lärung: Man­gel­ndes Wis­sen über Sicher­heitsver­fahren und ‑pro­tokolle kann zu Unfällen führen. Es ist möglich, dass der Mitar­beit­er nicht aus­re­ichend geschult oder über die Risiken sein­er Tätigkeit­en nicht aus­re­ichend aufgek­lärt wurde.
  4. Ungün­stige Arbeits­be­din­gun­gen: Schlechte Arbeits­be­din­gun­gen, wie etwa widrige Wet­ter­ver­hält­nisse oder unzure­ichende Beleuch­tung, kön­nten dazu beige­tra­gen haben, dass der Unfall passierte.
  5. Men­schlich­es Ver­sagen: Fehler oder Unaufmerk­samkeit seit­ens des Mitar­beit­ers kön­nen eine Rolle gespielt haben, sei es bei der Durch­führung sein­er Auf­gaben oder bei der Hand­habung von Geräten.

Die genaue Ursache des Unfalls wird derzeit noch ermit­telt. Ein Notarzt des BASF-Teams leis­tete Erste Hil­fe, bevor der Ver­let­zte zur weit­eren sta­tionären Behand­lung in ein Kranken­haus gebracht wurde.

Quelle: https://www.mannheimer-morgen.de/orte/ludwigshafen_artikel,-ludwigshafen-arbeitsunfall-in-basf-ludwigshafen-mitarbeiter-erleidet-stromschlag-_arid,2138053.html

Landwirt stirbt bei Unfall mit Futtermaschine (Vöcklabruck, 15. Oktober 2023)

Am Sam­stagabend kam es zu einem schw­er­wiegen­den Arbeit­sun­fall, bei dem ein 43-jähriger Land­wirt in Vöck­labruck ums Leben kam. Der Unfall ereignete sich während Reini­gungsar­beit­en an ein­er Fut­ter­mas­chine, als der Mann mit seinem Arm in die sich drehende Dosier­walze geri­et. Der Land­wirt, wohn­haft im Bezirk Vöck­labruck, hat­te zuvor seine Tiere gefüt­tert und führte anschließend Reini­gungsar­beit­en an der laufend­en Fut­ter­mas­chine durch. Dabei geri­et sein Arm in die drehende Dosier­walze, woraufhin er über das Förder­sys­tem in die Mas­chine gezo­gen und auf der gegenüber­liegen­den Seite her­aus­geschleud­ert wurde. Die erlit­te­nen Ver­let­zun­gen waren der­art gravierend, dass trotz sofort ein­geleit­eter Rean­i­ma­tionsver­suche der Land­wirt noch an der Unfall­stelle ver­starb. Diese tragis­che Infor­ma­tion wurde von der Polizei am Son­ntag mitgeteilt.

Quelle: https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/landwirt-stirbt-bei-unfall-mit-futtermaschine-in-voecklabruck-146953636

14.10.2023: Tödlicher Unfall: Hubarbeitsbühne kippt um, Günne/Möhnesee

Am Sam­stag­mit­tag gegen 13 Uhr ereignete sich in Günne/Möhnesee im Kreis Soest ein tödlich­er Arbeit­sun­fall, bei dem zwei Män­ner ums Leben kamen und eine weit­ere Per­son schw­er ver­let­zt wurde. Die Män­ner waren mit Sanierungsar­beit­en an einem Pri­vathaus beschäftigt und nutzten hier­für eine Hubar­beits­bühne. Während der Arbeit­en kippte die Mas­chine aus bis­lang ungek­lärter Ursache plöt­zlich um. Die bei­den Arbeit­er erlit­ten dabei lebens­ge­fährliche Ver­let­zun­gen. Trotz sofort ein­geleit­eter Rean­i­ma­tion­s­maß­nah­men ver­star­ben bei­de Män­ner noch an der Unfall­stelle. Eine dritte am Pro­jekt beteiligte Per­son wurde schw­er ver­let­zt und zur medi­zinis­chen Ver­sorgung in ein Kranken­haus gebracht. Die Staat­san­waltschaft Arns­berg hat Ermit­tlun­gen aufgenom­men und prüft den Ver­dacht der fahrläs­si­gen Tötung. Es ste­ht im Raum, dass die Hubar­beits­bühne möglicher­weise nicht aus­re­ichend gegen das Umstürzen gesichert war.

Quelle

Urteil gegen Staplerfahrer — Kollege verlor Fuß bei Unfall (Hamburg, 12. Oktober 2023)

Ein Vor­fall während ein­er Sta­pler­fahrt führte zu einem tragis­chen Arbeit­sun­fall im Ham­burg­er Hafen, bei dem ein Kol­lege schw­er ver­let­zt wurde. Der Fahrer hat­te uner­laubte Drehbe­we­gun­gen (“Donuts”) gemacht, während sein Kol­lege auf dem Trit­tbrett des Gabel­sta­plers stand und einen Wassereimer hielt. Der Kol­lege rutschte ab und geri­et unter das Rad des elf Ton­nen schw­eren Fahrzeugs, was zu ein­er schw­eren Ver­let­zung und Ampu­ta­tion des Ober­schenkels führte.

Im Prozess vor dem Amts­gericht Har­burg wurde der Fahrer zu ein­er sieben­monati­gen Frei­heitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Der Angeklagte zeigte Reue und bedauerte den Unfall zutief­st. Er betonte, dass er alles tun würde, um das Geschehene rück­gängig zu machen. Der Angeklagte wies darauf hin, dass er zuvor nie in ein­er Fir­ma mit der­art lax­en Sicher­heits­be­din­gun­gen gear­beit­et hat­te und sich den dor­ti­gen Bedin­gun­gen angepasst hatte.

Die Staat­san­waltschaft forderte ursprünglich eine Geld­strafe von 130 Tagessätzen zu je 30 Euro, berück­sichtigte jedoch die Reue und das Geständ­nis des Angeklagten. Die Vertei­di­gung plädierte für max­i­mal 90 Tagessätze als mildere Strafe. Die Amt­srich­terin betonte, dass das Ver­hal­ten des Angeklagten grob fahrläs­sig war und dass das riskante “Donuts”-Fahren nicht toleriert wer­den könne, selb­st wenn es in der Fir­ma üblich sei, Kol­le­gen auf dem Trit­tbrett mitzunehmen. Den­noch wurde das Urteil auf Bewährung aus­ge­set­zt, da der Angeklagte Reue zeigte und sich teil­weise geständig zeigte.

Quelle: https://www.t‑online.de/region/hamburg/id_100259182/hamburg-hartes-urteil-gegen-staplerfahrer-kollege-verlor-fuss-bei-unfall.html

Baustellenunfall : Schwere Verletzungen nach umkippenden Schaltafeln — (Wels, 12. Oktober 2023)

Am Vor­mit­tag des 12. Okto­bers 2023 wurde eine 56-jährige Bauar­bei­t­erin in Lam­bach nach einem Arbeit­sun­fall schw­er ver­let­zt und musste ins Kranken­haus geflo­gen wer­den. Ein 18-jähriger Arbeit­er aus Wels war damit beschäftigt, zwei miteinan­der ver­bun­dene Schaltafeln mit einem Gewicht von jew­eils 450 Kilo zu ent­fer­nen. Dabei ent­fer­nte er die Anker­stange zu früh und über­sah, dass die Schaltafeln noch nicht am Kran­hak­en gesichert waren. Plöt­zlich kippte der Ver­bund der Schaltafeln um und stürzte auf die 56-jährige Elek­trik­erin aus Wels. Die Frau erlitt lebens­ge­fährliche Ver­let­zun­gen und wurde nach der Erstver­sorgung mit dem Notarzthub­schrauber ins Klinikum Wels geflogen.

Quelle: https://www.tips.at/nachrichten/wels/blaulicht/622068-bauarbeiterin-56-bei-arbeitsunfall-in-lambach-schwer-verletzt

Tischkreissäge: Person verliert 2 Finger (Oberbergkirchen, 9. Oktober 2023)

Am Abend des 9. Okto­bers gegen 18.30 Uhr, arbeit­ete ein 21-jähriger Kün­stler aus Ober­bergkirchen an einem Holzstück. Während der Arbeit­en geri­et die linke Hand des jun­gen Mannes in die eingeschal­tete Tis­chkreis­säge. Hier­bei wur­den ihm zwei Fin­ger der linken Hand abge­tren­nt. Der Ret­tungs­di­enst, Notarzt, eine Streife der Polizei­in­spek­tion Mühldorf am Inn, sowie Helfer der frei­willi­gen Feuer­wehr Ober­bergkirchen fuhren die Werk­statt in Ober­bergkirchen an. Der Ver­let­zte wurde umge­hend durch das Ret­tungs­di­en­st­per­son­al medi­zinisch ver­sorgt. Ein Fin­ger kon­nte umge­hend aufge­fun­den wer­den, nach dem zweit­en Fin­ger wurde inten­siv gesucht. Der hinzuge­zo­gene Ret­tung­shub­schrauber ver­brachte den Ver­let­zten in ein Kranken­haus nach München. Zwis­chen­zeitlich kon­nte mit mehreren Helfern der Frei­willi­gen Feuer­wehr und Ret­tungs­di­en­st­mi­tar­beit­ern die Werk­statt buch­stäblich auf den Kopf gestellt wer­den. Die Absuche ver­lief erfol­gre­ich, denn der zweite Fin­ger kon­nte aufge­fun­den wer­den. Er wurde umge­hend durch die Feuer­wehr nach München gefahren. Der Ver­let­zte kon­nte erfol­gre­ich notoperiert werden.

Quelle: https://www.bgland24.de/bayern/landkreis-muehldorf/oberbergkirchen-rettungshubschrauber-am-sportplatz-person-nach-arbeitsunfall-schwer-verletzt-92568193.html