14.10.2023: Tödlicher Unfall: Hubarbeitsbühne kippt um, Günne/Möhnesee

Am Sam­stag­mit­tag gegen 13 Uhr ereignete sich in Günne/Möhnesee im Kreis Soest ein tödlich­er Arbeit­sun­fall, bei dem zwei Män­ner ums Leben kamen und eine weit­ere Per­son schw­er ver­let­zt wurde. Die Män­ner waren mit Sanierungsar­beit­en an einem Pri­vathaus beschäftigt und nutzten hier­für eine Hubar­beits­bühne. Während der Arbeit­en kippte die Mas­chine aus bis­lang ungek­lärter Ursache plöt­zlich um. Die bei­den Arbeit­er erlit­ten dabei lebens­ge­fährliche Ver­let­zun­gen. Trotz sofort ein­geleit­eter Rean­i­ma­tion­s­maß­nah­men ver­star­ben bei­de Män­ner noch an der Unfall­stelle. Eine dritte am Pro­jekt beteiligte Per­son wurde schw­er ver­let­zt und zur medi­zinis­chen Ver­sorgung in ein Kranken­haus gebracht. Die Staat­san­waltschaft Arns­berg hat Ermit­tlun­gen aufgenom­men und prüft den Ver­dacht der fahrläs­si­gen Tötung. Es ste­ht im Raum, dass die Hubar­beits­bühne möglicher­weise nicht aus­re­ichend gegen das Umstürzen gesichert war.

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Dachdecker stürzt durch Lücke im Dach und stirbt (18. Juni 2019, Rödersheim-Gronau)

Ein 52-jähriger Dachdeck­er stürzte auf ein­er Baustelle in Röder­sheim-Gronau durch eine Lücke im Dach. Der Mitar­beit­er ein­er Dachdeck­er­fir­ma fiel etwa fünf Meter tief. Dabei ver­let­zte er sich schw­er. Er kon­nte zunächst rea­n­imiert wer­den, ver­starb jedoch im Krankenhaus.

Hintergrund

Absturzun­fälle gehören lei­der zu den Unfällen, die beson­ders schadenss­chw­er sind. Mehr als ein Vier­tel der aktuell erfassten tödlichen Arbeit­sun­fälle sind Absturzun­fälle. Beispiel­sweise stürzten rund ein Drit­tel der Verun­fall­ten — meist auf­grund fehlen­der Sicherungs­maß­nah­men — von Däch­ern oder brachen durch Lichtkup­peln. Die BAUA hat ein Merk­blatt her­aus­ge­bracht, dass einzelne Unfall­fak­toren und Unfal­lur­sachen auf­führt, deren Ken­nt­nis zur Reduzierung von Absturzun­fällen beitra­gen soll.

Quellen

03.06.2019: Absturz bei Kranrückbau mit Todesfolge, Saarbrücken

Bei Demon­tagear­beit­en an einem Baustel­lenkran ereignete sich ein schw­er­er Arbeit­sun­fall, bei dem zwei Arbeit­er in etwa 18 Metern Höhe verunglück­ten. Ein­er der Män­ner wurde aus dieser Höhe zu Boden geschleud­ert. Trotz sofor­tiger Rean­i­ma­tionsver­suche am Unfal­lort erlag er später im Kranken­haus seinen schw­eren Ver­let­zun­gen. Die zweite betrof­fene Per­son erlitt eben­falls schwere Ver­let­zun­gen und kon­nte von der Feuer­wehr von einem Kran­podest gerettet wer­den. Der Unfall ereignete sich an einem Baustel­lenkran eines Unternehmens. Ein genaues Datum oder eine Uhrzeit des Vor­falls sind nicht bekan­nt. Die Iden­tität der betrof­fe­nen Arbeit­er, abge­se­hen davon, dass es sich um zwei Män­ner han­delte, die Demon­tagear­beit­en durch­führten, sowie ihr Alter, wur­den nicht mit­geteilt. Die genaue Unfal­lur­sache und der Her­gang sind laut Polizeiangaben derzeit noch unklar und Gegen­stand weit­er­er Ermittlungen.

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14.05.2019 Kollision Brückenkran/Arbeitsbühne, Sturz aus Höhe Paderborn

Ein schw­er­er Arbeit­sun­fall ereignete sich in ein­er Lager­halle eines Unternehmens in Pader­born, bei dem ein 44-jähriger männlich­er Arbeit­er von ein­er Arbeits­bühne stürzte und schw­er­ste Ver­let­zun­gen erlitt. Das genaue Datum und die Uhrzeit des Vor­falls wur­den nicht bekan­nt gegeben.

Nach bish­eri­gen Erken­nt­nis­sen bedi­ente ein Mitar­beit­er einen Brück­enkran mit­tels ein­er Fernbe­di­enung. Dieser Kran bewegte sich auf Lauf­schienen an der Hal­len­decke vom Außen­bere­ich in den Innen­bere­ich der Lager­halle. Während dieses Vor­gangs kol­li­dierte der Kran mit ein­er Arbeits­bühne, die sich zu diesem Zeit­punkt auf ein­er Höhe von etwa neun Metern befand. Die Arbeits­bühne kippte infolge der Kol­li­sion um, woraufhin der sich darauf befind­liche Arbeit­er aus dem Arbeit­sko­rb stürzte. Er zog sich dabei schw­er­ste Ver­let­zun­gen zu. Die unmit­tel­bare Ursache des Unfalls war die Kol­li­sion des Brück­enkrans mit der Arbeitsbühne.

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Tödlicher Unfall beim Absturz durch das Dach einer Kokerei (8. Mai 2019, Duisburg)

Ein 59-jähriger Arbeit­er ist in ein­er Duis­burg­er Kok­erei gestor­ben. Der Mann war in einen Wag­gon voll heißem Koks gefallen.

Der Mann war bei ein­er Fremd­fir­ma angestellt und für Reini­gungsar­beit­en auf das Dach der Kok­erei gestiegen. Von dort war der Mann durch ein Ober­licht rund drei Meter tief auf mehrere Förder­bän­der gestürzt und geri­et so in einen Wag­gon mit heißem Koks.

Ob der Mann durch den Sturz oder im Wag­gon starb, ist noch nicht geklärt.

In den Quellen wird ein Zusam­men­hang mit einem Arbeits­gerüst berichtet, aber weit­ere Details sind nicht bekannt.

Quellen:

Tragseile einer Gondel rissen: Arbeiter fällt 60 Meter tief und stirbt (15. November 2018, Rostock)

Zwei Mitar­beit­er ein­er Fremd­fir­ma waren mit Fas­sadenar­beit­en an einem Kühlturm eines Kohlekraftwerks in Ros­tock beschäftigt. Die Arbeit­er befan­den sich zu dem Zeit­punkt auf ein­er Arbeit­splat­tform, die von oben am Turm her­abge­lassen wurde. Auf ein­er Seite gaben plöt­zlich die Seile nach, Es wird davon aus­ge­gan­gen, dass die bei­den Seile — aus derzeit unbekan­nten Grün­den — geris­sen sind.

Die Plat­tform befand sich zu diesem Zeit­punkt etwa 60 Meter über dem Boden. Ein Arbeit­er – 39 Jahre alt – kon­nte sich nicht mehr fes­thal­ten und stürzte in die Tiefe. Er fiel in eine Baustelle. Der Notarzt kon­nte nur noch den Tod fest­stellen. Der zweite Mann aber kon­nte sich an der Gondel fes­tk­lam­mern. Höhen­ret­ter der Ros­tock­er Feuer­wehr mussten sich von der Spitze des Kühlturms, aus 140 Metern Höhe abseilen, um den Arbeit­er zu retten.

Quellen: