28.07.2025: Verpuffung im Abluftkamin bei Reinigungsarbeiten in Kehl

In Kehl ereignete sich am Dien­stagabend, dem 29. Juli 2025, ein tödlich­er Arbeit­sun­fall in einem holzver­ar­bei­t­en­den Betrieb im Hafenge­bi­et, West­straße. Gegen 19 Uhr kam es aus noch unbekan­nten Grün­den zu ein­er Ver­puffung in einem Abluftkamin, in dem sich zu diesem Zeit­punkt ein Mann bei Reini­gungsar­beit­en befand. Die Pro­duk­tion in dem betrof­fe­nen Unternehmen war für diese Arbeit­en, die von ein­er exter­nen Fir­ma durchge­führt wur­den, bere­its seit der ver­gan­genen Woche eingestellt worden.

Der Unglück­sort ist eine Anlage, die aus einem Bandtrock­n­er für Holz und einem inte­gri­erten Absaugven­ti­la­tor beste­ht, der die Abluft durch den betrof­fe­nen Kamin leit­et. In diesem Kamin soll­ten zum Unfal­lzeit­punkt Anhaf­tun­gen ent­fer­nt wer­den. Trotz zeit­na­her Notrufe und des schnellen Ein­tr­e­f­fens der Ret­tungskräfte kam für den verunglück­ten Mann jede Hil­fe zu spät; er erlitt tödliche Verletzungen.

Der Betrof­fene war ein Mitar­beit­er der exter­nen Fir­ma, der mit den Reini­gungsar­beit­en beauf­tragt war. Eine zweifels­freie Iden­ti­fizierung des Verunglück­ten war zum Zeit­punkt der Berichter­stat­tung noch nicht möglich, da die Bergung des Leich­nams erst am Fol­ge­tag erfol­gen sollte. Die genaue Ursache der Ver­puffung ist Gegen­stand laufend­er krim­i­nalpolizeilich­er Ermit­tlun­gen. Krim­inal­tech­niker waren am Mittwoch vor Ort, um Spuren zu sich­ern. Die Werk­shalle wurde bis zum Abschluss der Ermit­tlun­gen beschlagnahmt. Neben Streifenbe­satzun­gen der Polizei waren 46 Wehrleute der Feuer­wehr und 15 Ange­hörige des Ret­tungs­di­en­stes im Einsatz.

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