18.07.2019 Tödlicher Lastabsturz bei Montagearbeiten in Leipzig
Ein tödlicher Arbeitsunfall ereignete sich am Mittwoch gegen 11 Uhr auf einer Baustelle für eine neue Werkshalle in einem großen Automobilwerk in Leipzig. Ein 22-jähriger Arbeiter, der für ein externes Unternehmen tätig war, führte Montagearbeiten an einem im Kran hängenden Bauteil aus. Es handelte sich um einen Teil einer Hebebühne mit einem Gewicht von 1,8 Tonnen. Aus noch ungeklärten Gründen löste sich die Aufhängung des Bauteils, woraufhin es auf den jungen Mann stürzte. Berichten zufolge wird vermutet, dass die verwendeten Anschlagmittel, wie Rundschlingen, möglicherweise falsch angebracht waren. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen verstarb der Arbeiter noch am Unfallort an seinen schweren Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.
