Eingeklemmt zwischen Kranstützfuß und Kran bei Burghaslach
Was passiert?
Ein 29-jähriger Mann ist bei Burghaslach tödlich verunglückt, nachdem er mit dem Kopf zwischen einen Kranstützfuß und den Kran geraten war. Der Vorfall ereignete sich am Dienstag, den 1. September. Der Mann war auf einem Gelände beschäftigt, während ein Arbeitskollege die Stützfüße eines Krans einfuhr.
Nach dem Unfall eilten Rettungskräfte zum Unfallort und reanimierten den Mann erfolgreich. Aufgrund eines schweren Schädel-Hirn-Traumas schwebte der 29-Jährige jedoch weiterhin in akuter Lebensgefahr. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen und dort intensivmedizinisch versorgt.
Trotz der medizinischen Bemühungen erlag der Mann später in der Klinik seinen schweren Verletzungen. Die genaue Ursache, wie der Mann mit dem Kopf zwischen die Kranteile geraten konnte, ist nicht bekannt.
Quelle
Safety Moment
Arbeiten an Kranen erfordern stets sichere Abstände zu beweglichen Teilen und klare Kommunikation.
Teamfrage Wo können sich Personen bei uns einklemmen oder quetschen – und welche Schutzmaßnahmen greifen?
Was tun?
Prävention im Betrieb
- Gefahrenbereiche um Krane und bewegliche Teile deutlich kennzeichnen und absperren.
- Vor dem Verfahren von Kranstützfüßen den Gefahrenbereich prüfen und freihalten.
- Mitarbeiter zu Gefahren durch Quetschstellen und sicheren Abständen umfassend schulen.
Vertiefung