Eingeklemmt zwischen Kranstützfuß und Fahrzeug bei Verladearbeiten in Burghaslach
Was passiert?
Ein 29-jähriger Mann erlitt bei Verladearbeiten eine lebensgefährliche Kopfverletzung. Der Vorfall ereignete sich am Dienstag gegen 12:30 Uhr auf einem Privatgelände im Ortsteil Buchbach von Burghaslach im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim.
Zum Zeitpunkt des Unfalls war ein Kran im Einsatz, um massive Doppelbetonwände für den Bau einer Hackschnitzelanlage zu montieren. Nach Abschluss der Montagearbeiten beabsichtigte der 51-jährige Kranführer, die Stützfüße des Krans mittels Fernbedienung einzufahren. Während dieses Vorgangs begab sich der 29-Jährige in den Bereich des hinteren linken Kranfußes.
Beim Einfahren des Stützfußes geriet der Mann mit dem Kopf zwischen den Kranstützfuß und das Fahrzeug. Er erlitt dabei schwerste Kopfverletzungen. Rettungskräfte leiteten an der Unfallstelle Reanimationsmaßnahmen ein, die erfolgreich waren. Aufgrund eines schweren Schädel-Hirn-Traumas und der akuten Lebensgefahr wurde der Verletzte mit einem Rettungshubschrauber in eine Universitätsklinik geflogen.
Quelle
Safety Moment
Beim Ein- und Ausfahren von Kranstützfüßen den Gefahrenbereich absperren und Personen fernhalten.
Teamfrage Wo können sich Personen bei uns einklemmen oder quetschen – und welche Schutzmaßnahmen greifen?
Was tun?
Prävention im Betrieb
- Gefahrenbereich um Kranstützfüße technisch absperren oder mit Sensorik zur Personenwarnung ausstatten.
- Klare Anweisungen für Kranführer und Bodenpersonal: Gefahrenbereich vor dem Einfahren der Stützen räumen und sichern.
- Ständige Überwachung des Gefahrenbereichs durch den Kranführer oder eine eingewiesene Person während des Vorgangs.
Vertiefung