Am Donnerstag, den 6. Juni 2019, ereignete sich gegen 11:40 Uhr ein tödlicher Arbeitsunfall im Kernkraftwerk Isar 1 bei Wörth an der Isar, genauer im sogenannten Kontrollbereich. Bei Demontagearbeiten an einem großen Behälter im Rahmen des Rückbaus wurde ein Mitarbeiter eines Dienstleistungsunternehmens von einem herabfallenden Teil eingeklemmt. Bei dem Teil handelte es sich um einen Wasserabscheider-Zwischenüberhitzer. Der Mitarbeiter erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Durch den Unfall kam es zu keiner Freisetzung oder Kontamination mit radioaktiven Stoffen. Rettungskräfte wurden vom Betreiber mit Strahlenschutzanzügen und Dosimetern ausgestattet. Die Kriminalpolizei Landshut hat die Ermittlungen übernommen.