Hamburg-Wilhelmsburg Baustelle

Tödlich verletzt bei Abrissarbeiten, Hamburg-Wilhelmsburg

Bei Abrissarbeiten an einem Mehrfamilienhaus in Hamburg-Wilhelmsburg wurde ein 27-jähriger Bauarbeiter tödlich verletzt. Der Unfall ereignete sich an der Fährstraße. Nach Erkenntnissen der Polizei wurde der Mann so schwer verletzt, dass er wenig später verstarb. Anstatt den Notruf zu wählen, wurde der Verletzte von Unbekannten quer durch die Stadt bis in ein kleines Waldstück in Rissen transportiert, wo er Anfang Juni von zwei Frauen entdeckt wurde. Die Ermittler gehen von fahrlässiger Tötung aus. Die für Baustellen zuständige Berufsgenossenschaft Bau teilte mit, dass ihr bis heute keine Meldung über einen tödlichen Arbeitsunfall auf der Wilhelmsburger Baustelle vorliegt. Es wird ermittelt, ob sich der Tote illegal in Deutschland aufhielt und eventuell schwarz auf der Baustelle arbeitete. Nachbarn gaben an, am Tag des mutmaßlichen Unfalls keinen Rettungseinsatz an der Baustelle beobachtet zu haben. Die beauftragte Abrissfirma ließ mitteilen, dass sich zum Zeitpunkt des Ereignisses kein firmeneigenes Personal auf der Baustelle befunden habe und nach derzeitigem Kenntnisstand ein Subunternehmer tätig gewesen sei. Die Abrissarbeiten wurden vorsorglich eingestellt, nachdem bei einer Kontrolle Auffälligkeiten an der Bausubstanz festgestellt wurden. Quelle: [https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Toter-Bauarbeiter-in-Hamburg-Wilhelmsburg-Ermittler-gehen-von-fahrlassiger-Toetung-aus,bauarbeiter108.html](https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Toter-Bauarbeiter-in-Hamburg-Wilhelmsburg-Ermittler-gehen-von-fahrlassiger-Toetung-aus,bauarbeiter108.html)

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