20.06.2019: Erschlagen bei Kipparbeiten, Wittighausen

Auf ein­er Bah­n­tun­nel­neubau-Baustelle in Unter­wit­tighausen ereignete sich ein tödlich­er Arbeit­sun­fall, bei dem ein 61-jähriger Lkw-Fahrer ums Leben kam. Der Vor­fall geschah, als der Mann mit dem Abladen von Schot­ter beschäftigt war. Sein Kipp­sat­telschlep­per samt aus­ge­fahren­em Auflieger geri­et ins Wanken. Der Lkw-Fahrer, der sich zu diesem Zeit­punkt außer­halb seines Führerhaus­es auf dessen Höhe befand, bemerk­te die kri­tis­che Sit­u­a­tion und ver­suchte offen­bar, das Fahrzeug zu sta­bil­isieren. Dies gelang jedoch nicht rechtzeit­ig, und der Lkw kippte auf die Fahrer­seite. Der 61-jährige Mann wurde dabei von dem umstürzen­den Fahrzeug erschla­gen und eingek­lemmt. Es wird davon aus­ge­gan­gen, dass er sofort tot war.

Anwe­sende Bauar­beit­er reagierten umge­hend und sta­bil­isierten das umgekippte Fahrzeug mit einem Bag­ger, um ein weit­eres Abrutschen zu ver­hin­dern. Die alarmierte Feuer­wehr musste den Verunglück­ten anschließend mit­tels Autokran und Hebekissen bergen. Ein genaues Datum oder eine Uhrzeit des Unfalls sind der Quelle nicht zu entnehmen.

Als Ursache des Unfalls wird das Wanken und Umkip­pen des Kipp­sat­telschlep­pers beim Abladen von Schot­ter angenom­men. Der Ver­such des Fahrers, das Fahrzeug von außen zu sta­bil­isieren, scheit­erte. Der Vor­fall wirft Fra­gen bezüglich der Sicher­heits­be­din­gun­gen auf der Baustelle auf, da sich bere­its zwei Tage zuvor ein ähn­lich­er Unfall ereignet hat­te, bei dem eben­falls ein Kipp­sat­telschlep­per umkippte, der Fahrer jedoch im Führerhaus saß und lediglich leicht ver­let­zt wurde. Es wird erwartet, dass die zuständi­gen Behör­den die Bedin­gun­gen auf der Baustelle inten­siv auf mögliche Sicher­heitsmän­gel unter­suchen werden.

Quelle

Ähnliches

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

97 − = 92