LkW-Fahrer vom eigenen Baustellenfahrzeug erschlagen (19. Juni 2019, Wittighausen)

Bei einem Arbeit­sun­fall in Unter­wit­tighausen ist ein 61-jähriger Lkw-Fahrer ums Leben gekom­men.

Der Mann war mit dem Abladen von Schot­ter beschäftigt gewe­sen, als der Lkw ein MAN-Kipp­sat­telschlep­per samt aus­ge­fahren­em Auflieger, ins Wanken geri­et. Der Mann bemerk­te wohl die Sit­u­a­tion und ver­suchte das Fahrzeug zu sta­bil­isieren, was jedoch nicht rechtzeit­ig gelang. Schließlich kippt das Fahrzeuge auf die Fahrer­seite. Der Mann, welch­er sich außer­halb auf Höhe sein­er Führe­shaus­es befand, wurde erschla­gen und eingek­lemmt.

Anwe­sende Bauar­beit­er sta­bil­isierten das umgekippte Fahrzeug mit einem Bag­ger, um weit­eres Abrutschen zu ver­hin­dern.

Die alarmierte Feuer­wehr musste den Mann mit­tels Autokran und Hebekissen bergen. Er war ver­mut­lich sofort tot.

Hintergrund

Der Vor­fall ist auf der Wit­tighausen­er Bah­n­tun­nel­neubau-Baustelle passiert.

Bere­its zwei Tage zuvor gab es auf der gle­ichen Baustelle einen ähn­lichen Unfall, bei dem ein Kipp­sat­telschlep­per samt Auflieger, welch­er Schot­ter abladen wollte, umgekippt ist. Damals saß der Fahrer im Führerhaus und wurde leicht ver­let­zt.

Es ist davon auszuge­hen, dass sich die zuständi­ge Behörde die Bedin­gun­gen auf dieser Baustelle inten­siv anse­hen wird und auf mögliche Sicher­heitsmän­gel unter­sucht.

Quellen

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